Fachrichtungen

Kunsttherapie

Gestaltungs- und Maltherapie

Anliegen der Mal- und Gestaltungstherapie ist die therapeutische Bearbeitung einschränkender, psychischer und somatischer Begebenheiten mittels der Gestaltung von Bildern und Objekten. Es können Verhaltensmuster erkannt, reflektiert und modellhaft neu eingeübt werden. Dabei können sich individuelle Lösungsansätze zeigen. Bestehende Vorstellungen können überprüft, neu gesehen und gestaltet werden. Spiel und Gestaltungsfreude und die Lust am kreativen Tun fördern eine erfahrungsorientierte Erweiterung der Selbstwahrnehmung. In der Arbeit am Werk erlebt der Mensch sich selbst und stärkt sein Selbstbewusstsein und seine Fähigkeit, Einfluss nehmen zu können, sowie seine Beziehungs- und Begegnungsfähigkeit.

Therapeut:innen:
Irmgard Blaser, Basel
Ulrike Breuer, Basel
Sonja Brunner, Basel
Monika Gloor, Dornach
Christina Gröhbiel, Oberwil BL
Elisabeth Hägeli, Basel
Andrea Lerch, Basel
Mariella Nuzzo, Basel
Nelson Ramos Pereira, Windisch
Marianne Reiner, Basel

Intermediale Therapie

Die Intermediale Therapie nutzt die unterschiedlichen Ausdrucks- und Spielmöglichkeiten aller Kunstdisziplinen, von der Malerei und der Gestaltung, der Fotografie, der Sprache und der Poesie, der Bewegung und dem Tanz bis zur Natur. Durch die Arbeit mit Farben, Formen, Bewegungen und Klängen wird eine Wahrnehmung mit allen Sinnen angestrebt. Bewusst vollzogene Übergänge von einem zu einem anderen Medium erlauben neue Perspektiven und fördern die Selbstwahrnehmung. Die Werke und Gestaltungen sind als konkretisierte innere Bilder, Bewegungen und Stimmungen zu sehen, die Bedürfnisse, Motive und Potenziale sichtbar machen.

Therapeut:innen:
Lydia Bosshard, Basel
Caroline Erdmann, Basel
Heike Fischer, Basel
Christiane Reiser, Basel
Barbara Steinmann, Basel
Annatina Strub, Binningen

Bewegungs- und Tanztherapie

Anliegen der Bewegungs- und Tanztherapie ist das Entdecken und Gestalten eigener Bewegungsmöglichkeiten, welche eine aufbauende, anregende und strukturierende Wirkung haben. Das unmittelbare Erleben des Körpers im Raum bildet die Grundlage zur Auseinandersetzung mit sich selbst, mit Beziehungs- und Verhaltensmustern und den eigenen Ressourcen. Es ermöglicht den erfahrungsorientierten, sinnlichen Umgang mit Problemen und Krankheiten, fördert die Handlungsfähigkeit und das Bewusstsein für Veränderung und Wandlung.

Therapeut:innen:
Annette Wartmann, Basel

Drama- und Sprachtherapie

Anliegen der Drama- und Sprachtherapie ist das spielerische Gestalten eines dramatischen und sprachlich-poetischen Erlebnisraumes. Szenen aus dem realen Leben werden verwandelt, um in eine neue dramatische Realität einzusteigen. Es entsteht eine imaginative Wirklichkeit aus sprachlichen, gestischen und szenischen Elementen. Therapeutisch eingesetzte Sprach- und Theatertechniken ermöglichen eine umfassende körperliche und psychische Auseinandersetzung mit persönlichen Problemen.

Therapeut:innen:
Eliane Scheibler, Basel

Musiktherapie

Anliegen der Musiktherapie ist es, Menschen mit Musik zu bewegen und Musik zur Heilung einzusetzen. Musik erregt Interesse und motiviert zu Kreativität, sie schafft Gemeinschaftsgefühl und Verbundenheit. Durch die spielerischen Erfahrungen an Instrumenten, mit der eigenen Stimme und im Umgang mit den musikalischen Elementen Melodie, Harmonie und Rhythmus wird ein therapeutisch-kreativer Prozess in Gang gebracht, welcher aufbauend und heilend wirkt. Musiktherapie ist, wie Kunsttherapie im Allgemeinen, eine prozessorientierte Arbeit an sich selbst.

Therapeut:innen:
Annatina Strub, Binningen
Hans Peter Weber, Muttenz

LOM - Lösungsorientiertes Malen

Das Lösungsorientierte Malen (LOM) gehört zur Gestaltungs- und Maltherapie. Es wurde ab 1980 von Bettina Egger und Jörg Merz entwickelt und erforscht. Eine wichtige Entdeckung dabei war die Möglichkeit, Gefühle, Zustände und Sinneswahrnehmungen mit Metaphern zu bearbeiten. Unterstützt wurde die LOM - Methode durch die sich gleichzeitig stark entwickelnden Neurowissenschaften und den Ansätzen der Lösungsorientierten Psychotherapie.

Therapeut:innen:
Irmgard Blaser, Basel
Ulrike Breuer, Basel
Elisabeth Hägeli, Basel
Marianne Reiner, Basel